Baubiologische Messungen beim Hausbau – Wolfgang Skischally über Vorsorge für gesundes Wohnen
Wolfgang Skischally erklärt baubiologische Vorsorge beim Hausbau.
Beim Bau oder der Renovierung eines Hauses werden zahlreiche Entscheidungen getroffen, die langfristige Auswirkungen auf die Wohnqualität haben. Experten wie Wolfgang Skischally empfehlen, bereits in der Planungsphase baubiologische Aspekte zu berücksichtigen. Elektromagnetische Felder, Raumklima und Materialwahl beeinflussen das spätere Wohlbefinden erheblich. Wer frühzeitig misst und plant, kann Belastungen von Anfang an minimieren. Dies gilt besonders für Schlaf- und Kinderzimmer, wo Menschen viele Stunden verbringen. Eine vorausschauende Planung erspart spätere aufwendige Sanierungen.
Elektromagnetische Felder im Wohnbereich verstehen
Elektromagnetische Felder entstehen überall dort, wo elektrischer Strom fließt oder Funkverbindungen bestehen. Wolfgang Skischally erklärt, dass im Wohnbereich hauptsächlich die Hausinstallation, elektrische Geräte, WLAN-Router und externe Quellen wie Mobilfunksendemasten relevant sind. Diese Felder lassen sich in zwei Kategorien unterteilen: niederfrequente Felder aus dem Stromnetz und hochfrequente Felder durch Funktechnologien.
Niederfrequente elektrische und magnetische Felder
Niederfrequente Felder entstehen durch die 50-Hz-Netzspannung in Stromleitungen und elektrischen Geräten. Elektrische Felder sind bereits vorhanden, wenn Spannung anliegt, auch ohne dass Strom fließt. Magnetische Felder entstehen erst, wenn tatsächlich Strom verbraucht wird. Wolfgang Skischally weist darauf hin, dass diese Felder Wände und Böden durchdringen und in Schlafbereichen zu einer dauerhaften Exposition führen können.
Hochfrequente Strahlung durch Funktechnologien
Hochfrequente elektromagnetische Felder werden durch WLAN-Router, DECT-Telefone, Mobilfunkmasten und Smart-Home-Systeme erzeugt. Diese Strahlung breitet sich wellenförmig aus und durchdringt ebenfalls Gebäudeteile. Besonders in dicht besiedelten Gebieten oder in der Nähe von Sendeanlagen kann die Belastung erheblich sein. Moderne Häuser mit vielen vernetzten Geräten erzeugen zusätzlich eine interne Strahlenbelastung.
Bauliche Maßnahmen zur Feldreduktion
Bereits in der Planungsphase lassen sich laut Wolfgang Skischally wirksame Maßnahmen umsetzen:
- Verlegung abgeschirmter Kabel in Schlafbereichen zur Reduktion elektrischer Felder
- Installation von Netzfreischaltern für automatische Spannungsabschaltung bei Nichtgebrauch
- Räumliche Anordnung von Zimmern mit Abstand zu Hauptverteilungen und Trafostationen
- Positionierung von Schlafzimmern fernab externer Störquellen wie Mobilfunkmasten
Die räumliche Anordnung von Zimmern kann so gewählt werden, dass Schlafzimmer möglichst weit von Hauptverteilungen, Trafostationen oder externen Störquellen entfernt sind.
Wolfgang Skischally über die Bedeutung der Raumpositionierung
Die Lage einzelner Räume im Gebäude hat großen Einfluss auf die spätere Belastungssituation. Wellness Sanofit aus Widnau weist darauf hin, dass Schlafzimmer idealerweise nicht an Außenwänden liegen sollten, die zu Mobilfunkmasten oder Hochspannungsleitungen ausgerichtet sind. Wolfgang Skischally betont, dass auch die Position zu Nachbargebäuden eine Rolle spielt, etwa wenn dort Trafostationen oder starke elektrische Verbraucher installiert sind.
Abstand zu externen Störquellen
Bei der Grundstücks- und Hausplanung sollte der Abstand zu bekannten Störquellen berücksichtigt werden. Hochspannungsleitungen, Trafostationen und Mobilfunksendemasten erzeugen messbare Felder, die mit zunehmendem Abstand abnehmen. Wolfgang Skischally empfiehlt eine geschickte Positionierung des Hauses auf dem Grundstück oder die Anordnung sensibler Räume auf der abgewandten Seite, um die Belastung deutlich zu reduzieren.
Interne Raumaufteilung optimieren
Auch innerhalb des Gebäudes lässt sich durch durchdachte Raumplanung viel erreichen. Technikräume, Sicherungskästen und Zählerschränke sollten nicht direkt an Schlaf- oder Kinderzimmer grenzen. Badezimmer mit elektrischen Durchlauferhitzern oder Fußbodenheizungen sind besser von Schlafbereichen getrennt anzuordnen. Diese Überlegungen kosten in der Planungsphase nichts, können später aber aufwendige Umbauten vermeiden.
Elektrische Installation nach baubiologischen Kriterien
Die Art und Weise, wie die elektrische Installation ausgeführt wird, hat direkten Einfluss auf die Feldbelastung in Wohnräumen. Wolfgang Skischally erklärt, dass Standardinstallationen baubiologische Aspekte meist nicht berücksichtigen. Dabei gibt es bewährte Methoden, um Felder zu minimieren, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.
Abgeschirmte Leitungen in sensiblen Bereichen
In Schlaf- und Kinderzimmern können abgeschirmte Kabel verlegt werden. Diese Kabel besitzen eine leitfähige Ummantelung, die elektrische Felder stark reduziert, wenn sie fachgerecht geerdet wird. Die Mehrkosten sind überschaubar, der Effekt ist messbar und dauerhaft wirksam. Wolfgang Skischally weist darauf hin, dass auch für Verlängerungsleitungen und Geräteanschlüsse abgeschirmte Varianten erhältlich sind.
Netzfreischaltung für Schlafbereiche
Netzfreischalter erkennen, wenn in einem Stromkreis kein Verbraucher mehr aktiv ist, und schalten die Spannung automatisch ab. Sobald ein Gerät eingeschaltet wird, wird die Spannung sofort wieder hergestellt. Dies funktioniert unmerklich und bietet dennoch einen effektiven Schutz vor elektrischen Feldern während der Nacht. Die Wellness Sanofit GmbH empfiehlt diese Technik besonders für Schlafzimmer.
Vermeidung von Elektroinstallationen im Kopfbereich
Bei der Planung von Steckdosen und Lichtschaltern sollte laut Wolfgang Skischally darauf geachtet werden, dass sich im Kopfbereich des Bettes keine Unterputzdosen befinden. Auch hinter dem Bett verlaufende Stromleitungen sind zu vermeiden. Diese einfache Maßnahme reduziert die Feldbelastung im Schlafbereich erheblich und kostet nur etwas Mehraufwand bei der Planung.
Materialwahl und Raumklima
Neben elektromagnetischen Feldern beeinflussen auch Baustoffe und Materialien die Wohngesundheit. Moderne Baustoffe können flüchtige organische Verbindungen ausgasen, die das Raumklima belasten. Wolfgang Skischally betont, dass auch Feuchtigkeit und Schimmelbildung häufige Probleme in Neubauten sind.
Natürliche und schadstoffarme Materialien
Die Wahl natürlicher Baustoffe wie Lehm, Kalk oder Holz unterstützt ein gesundes Raumklima. Diese Materialien können Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben, was regulierend wirkt. Bodenbeläge, Wandfarben und Möbel sollten nach Schadstoffgehalt ausgewählt werden. Zertifizierungen und Prüfsiegel bieten Orientierung bei der Produktauswahl.
Lüftungskonzepte und Feuchtigkeitsmanagement
Moderne, luftdichte Gebäude benötigen durchdachte Lüftungskonzepte. Kontrollierte Wohnraumlüftung kann die Luftqualität verbessern, muss aber richtig geplant und gewartet werden. Wolfgang Skischally erklärt, dass auch die bauphysikalische Planung eine Rolle spielt, um Feuchteschäden und Schimmelbildung zu vermeiden. Eine baubiologische Beratung berücksichtigt diese Aspekte bereits in der Entwurfsphase.

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Messungen als Grundlage für Entscheidungen
Objektive Messungen schaffen Klarheit über die tatsächliche Belastungssituation. Der Gründer von Wellness Sanofit kennt das Thema Elektrosmog und bietet professionelle Messtechnik, um Felder präzise zu erfassen. Wolfgang Skischally empfiehlt Messungen an verschiedenen Zeitpunkten:
- Grundstücksmessung vor dem Kauf zur Erfassung externer Belastungen
- Kontrollmessung nach der Rohinstallation vor dem Verputzen
- Abschlussmessung nach Fertigstellung zur Gesamtdokumentation
- Nachmessung nach Einzug zur Erfolgskontrolle der Maßnahmen
Bei Neubauten können Messungen an verschiedenen Zeitpunkten sinnvoll sein: bei der Grundstücksauswahl, nach der Rohinstallation und nach Fertigstellung.
Grundstücksmessung vor dem Kauf
Schon vor dem Grundstückserwerb kann eine Messung externe Belastungen aufdecken. Mobilfunksendemasten, Hochspannungsleitungen oder Bahnstrom erzeugen messbare Felder, die bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden sollten. Wolfgang Skischally weist darauf hin, dass auch geologische Faktoren durch Messungen erfasst werden können.
Kontrollmessungen während der Bauphase
Nach der elektrischen Installation, aber vor dem Verputzen, können Messungen zeigen, ob die baubiologischen Vorgaben eingehalten wurden. Fehler lassen sich in dieser Phase noch leicht korrigieren. Wolfgang Skischally empfiehlt nach Fertigstellung eine Abschlussmessung, um die Gesamtsituation zu dokumentieren.
Investition in langfristige Wohnqualität
Baubiologische Maßnahmen werden oft als zusätzliche Kosten wahrgenommen. Tatsächlich sind die Mehrkosten in der Planungsphase meist überschaubar, wenn sie von Anfang an eingeplant werden. Der Nutzen zeigt sich über Jahrzehnte in Form von Wohnqualität und Gesundheitsvorsorge.
Nachträgliche Sanierungen sind deutlich aufwendiger und teurer als vorausschauende Planung. Wer von Anfang an baubiologische Kriterien berücksichtigt, schafft ein Wohnumfeld, das Regeneration und Wohlbefinden unterstützt. Besonders Familien mit Kindern profitieren von einem schadstoffarmen, feldreduzierten Zuhause. Die Beratung durch erfahrene Fachleute wie Wolfgang Skischally hilft dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen und unnötige Kosten zu vermeiden.

